Autohersteller auf Fahrrad-Kurs: E-Bike statt Cabrio

E-Bikes konnten schon mehrfach beweisen, dass sie mit Autos ernsthaft konkurrieren. (Lese auch: Ebikes ersetzen das Auto und E-Bike online kaufen) Das zeigt auch die Aktion „Haltern mobil“ wieder einmal. Normalerweise stellen dabei neun Autohändler aus der Umgebung Ihre Fahrzeuge vor. In diesem Jahr schafften die Stadtwerke Haltern auch Platz für E-Bikes: Interessenten konnten die motorisierten Zweiräder anschauen, Probe fahren und sich über Ausbildungsstellen in dem Marktbereich erkundigen. Wie lukrativ der E-Bike Markt für Autohersteller ist, lässt sich nur vermuten. Fakt aber ist: Namhafte Automarken versuchen sich mit den boomenden Zweirädern. Gleich zwei Giganten aus der Automobilbranche wagen den Schritt und nehmen Pedelecs in ihr Sortiment auf. Da wäre BMW mit seinem „Cruise“ E-Bike zum einen und Audi mit dem E-Bike „Wörthersee“ zum anderen. Zweifelsohne sehen die Prototypen beider Hersteller verlockend gut aus – doch der zu erwartende Preis wird kein niedriger sein.

E-Bike statt Auto: Vor- und Nachteile halten sich die Waage

Über die Unterhaltungskosten braucht keiner mehr diskutieren. Autos sind Luxusgüter und teuer. Ein E-Bike erscheint in Relation zu anderen Fahrrädern zwar ebenfalls sehr teuer, sollten sie aber wirklich in großem Maße das Auto ersetzen, sind sie gerade zu spottbillig. Lassen Sie den Carbio doch mal in der Garage und starten Ihre Sonntagstour bequem auf einem E-Bike. In einem Experiment tauschten Mario Hommen, Redakteur und Fachjournalist, zusammen mit drei Kollegen das Auto gegen ein E-Bike ein und testeten vier Wochen, wie sich das Rad im Alltag bewährt. Frische Luft, kein Stau und niedrige Benzinkosten erfreuten die vier Versuchskaninchen, doch spätestens beim Rauftragen des Rades in den dritten Stock wussten die vier, dass es auch Haken gibt. Zwischen 20 und 25 Kilogramm wiegt ein durchschnittliches E-Bike – das sind etwa zehn Kilo mehr, als normale Fahrräder wiegen.

E-Bike im Praxistest: Hält das Rad, was es verspricht?

Beruflich taugen Fahrräder aus verschiedenen Gründen nur schlecht. Einer ist das Schwitzen. Mit einem E-Bike schwitze man nicht annähernd so stark, lauten die Stimmen. Und das stimmt. Zwar ist ein leichter Schweißrand auf dem Rücken bei heißem Wetter und Rucksack auf dem Buckel nicht auszuschließen, ins Schwitzen kommen Radfahrer aber eher selten. Ein weiteres Problem an Fahrrädern ist die Geschwindigkeit. Um konstant 25 km/h zu fahren, braucht es ordentlich Kraft und Ausdauer. Andernfalls ist man zu langsam, kommt zu spät ans Ziel. Mit einem E-Bike ist diese Geschwindigkeit kein Hindernis. Problemlos erreichen Sie 25 km/h, während Sie gemütlich in die Pedale treten – möchten Sie schneller werden, verlangt Ihnen das Rad allerdings deutlich mehr ab.

E-Bikes Verkauf mit Autos

E-Bikes vs. Auto

So ganz ersetzt ein E-Bike das Auto leider nicht. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie fahren zum nächsten Möbelhaus. Selbst die kleinste Wandpanele würde Ihnen Probleme bereiten – zum Transport bleibt das Auto Mittel der Wahl. Auch größere Einkäufe beim Supermarkt sind Utopie. Deshalb könnten Autohersteller schon bald damit werben, E-Bikes zusammen mit Autos zu verkaufen. Gar nicht so dumm: Kaufen Sie ein Auto und ein Pedelec gleich dazu, könnten Sie einige hundert Euro sparen. Nutzen Sie das Fahrrad auch wirklich, sparen Sie später zusätzlich am Kraftstoff. Eine Win-Win Situation sozusagen – für Sie und für die Hersteller.

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