Die Nachfrage nach E-Bikes boomt!

Viele Radhersteller profitieren von den elektrisch betriebenen Fahrrädern. So konnten diverse Hersteller ihren Umsatz enorm steigern, obwohl die Zahl der verkauften Räder sinkt. Das liegt vor allem an den hohen Preisen der E-Bikes. Hier zahlt man noch viel für Hersteller und Patente – weniger für die reine Ware. Mifa gab einen Anteil des Umsatzes durch E-Bikes von 30 Prozent an. Damit stieg der Unternehmensumsatz auf satte 111,3 Millionen Euro, etwa 10 Prozent mehr als noch 2011.

Öko-Deutschland: Atomkraftwerke aus, E-Bikes an

So paradox es klingt: die E-Bikes schützen unsere Umwelt. Zwar muss ein Rad nach längeren Touren an die Steckdose, doch ersetzt das motorisierte Zweirad selten ein gleichgesinntes Produkt ohne Motor. Am meisten ersetzen E-Bikes öffentliche Verkehrsmittel, das Auto – vor allem für Kurzstrecken und Stadtfahrten. In hügeligen Gebieten Deutschlands hält das Auto für Strecken unter 10 Kilometer nicht selten her. Zu mühsam ist es, mit dem Fahrrad das ständige Auf und Ab zu ertragen. Besonders der Weg zur Arbeit wird ungerne mit dem Fahrrad bestritten: Schweißflecken am Hemd, hochroter Kopf und lange Anfahrtswege schrecken die Deutschen ab. Dem kommt das E-Bike entgegen. Zwar müssen Sie auch hier kräftig in die Pedale strampeln – ganz so kräftig fühlt es sich aber gar nicht an, wenn der Motor erstmal brummt.

Die Politik ist dafür: Über mehr und mehr Ladestationen dürfen E-Bike Besitzer sich freuen

Einige Regionen sind am Ausbauen – nicht nur in Deutschland. Urlaubsgebiete in Österreich werden mit Ladestationen ausgestattet, die den Radfahrern zur Verfügung stehen. Auch die Fahrradverleihe stellen sich auf die Motor-Räder ein und bieten Pedelecs zu günstigen Konditionen. Wer misstrauisch ist, kann sich so auch selbst vom E-Bike überzeugen. Viele Ladestationen sind sogar kostenlos. Am Düsseldorfer Rheinufer zum Beispiel haben die Stadtwerke Ladestationen errichtet, an denen Radfahrer ihre Pedelecs aufladen dürfen – kostenlos. Dazu brauchen Sie lediglich Ihr Handy, um einen Aktivierungscode per SMS anzufordern. Nur eine Befürchtung lässt sich aus dem Unterton des Düsseldorfer Bürgermeisters Elbers entnehmen: E-Bikes sind ein guter Ersatz des Autos. Noch werden Radfahrer weder so häufig, noch so streng, wie Autofahrer kontrolliert. Das E-Bike könnte zum Autoersatz für junge Leute sein, die abends nach einem Discobesuch kein teures Taxi zum Heimkommen bezahlen möchten. Über betrunkene, junge E-Bike Fahrer braucht sich bislang aber niemand sorgen zu machen. Noch befinden die meisten Pedelecs sich bei denjenigen, die den Nachtclubs schon vor einigen Jahren den Rücken zugewendet haben.

Wie geht es weiter?

Vermutlich ähnlich. Doch dürfen Konsumenten stark darauf hoffen, dass sich die Verkaufs- und Umsatzzahlen angleichen. Noch sind E-Bikes brandneu auf dem Markt, doch bald schon sollten die Preise purzeln und auch im dreistelligen Bereich vernünftige Angebote bringen. Am Design haben die Ingenieure bereits stark gefeilt. Batterien und Motoren sind kaum mehr sichtbar, Modelle in jedweder Art gibt es auch. Mountainbikes, Downhillräder und andere Spezialitäten führt nahezu jeder Fahrrad-Shop. So richtig hat es aber noch nicht gewirkt: Noch immer sind die meisten E-Bikes im Besitz älterer Herrschaften. Auch das könnte sich ändern, wenn die Preise fallen.

E-Bikes

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