Elektrofahrräder 2012 und 2013

In den letzten zwei Jahren haben die E-Bikes den Markt errungen – und die Verkaufszahlen steigen weiterhin. Rund 15 Jahre lang wurden die ersten Modelle weiterentwickelt, bis sich die heutige Generation der markttauglichen Pedelecs ergeben hatte. Inzwischen ergattern Sie Elektrofahrräder ab 600 Euro – die guten Modelle beginnen bei etwa dem doppeltem Preis. Durch die hohe Geschwindigkeit der E-Bikes von bis zu 45 km/h gab es auch rechtliche Änderungen: Nicht jedes E-Bike ist für Fahrradwege zugelassen. Einen Führerschein brauchen Sie für ein Pedelec nicht, über die rechtlichen Unterschiede zu normalen Fahrrädern sollten Sie sich als E-Bike Besitzer aber bewusst sein.

Die üblichen Features moderner Elektrofahrräder

E-Bikes sind mehr als nur motorisierte Fahrräder. In ihnen steckt mehr Technik, als in manch einem älteren PC: Alle gängigen Modelle haben integrierte Prüfsensoren, die automatisch ermitteln, welche Kraft der Motor bringen soll. Das macht den Unterschied vom Motorroller zum E-Bike: Elektrofahrräder arbeiten nur unterstützend – aber Sie strampeln mit. Die meisten Motoren unterstützen Ihr Rad bis auf ein Maximum von 25 Kilometern pro Stunde. Sogenannte Speed-Pedelecs werden schneller: Sie bringen Ihr E-Bike auf bis zu 45 km/h. Doch die hohe Geschwindigkeit zieht Folgen nach sich: Für Elektrofahrräder gelten andere Richtlinien als für klassische Fahrräder. Lassen Sie sich nicht mit einem 45 km/h schnellen E-Bike auf dem Radweg erwischen – denn da darf es nicht fahren. Je nach Akku und Motorisierung schaffen E-Bikes eine Distanz von rund 60-80 Kilometern. Moderne Modelle mit ECO-Modus halten bis zu 200 Kilometer durch.

Stand der Verbreitung

Ende August 2011 hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) eine Nutzerbefragung durchgeführt, die das Potential und den aktuellen Trend der Elektrofahrräder aufzeigt: Nur ein Prozent aller Radfahrer nutzen bisher Elektrofahrräder. Dabei ist zu beachten, dass quasi jeder Einwohner Deutschlands über ein Fahrrad verfügt. Trotz der geringen Quote an E-Bike Besitzern wussten neun von zehn Befragten, was ein Elektrofahrrad ist. Selbst gefahren ist bisher aber nur jeder Zehnte. Eine klare Tendenz zeigt das Alter auf: Mehr als die Hälfte aller Befragten über 60 Jahren würde als nächstes Fahrrad ein Pedelec kaufen (Hierzu haben wir ebenfalls einen Artikel verfasst: Ebikes für Senoren). Damit hat sich das gesamte Interesse an Pedelecs im Vergleich zu 2009 fast verdoppelt.

Elektrofahrräder 2012 und 2013

Die besten E-Bikes aus den Jahren 2012 und 2013

Als der Markt der E-Bikes zu boomen begann, begannen Zeitschriften und Zweiradfans zu testen. Deshalb liegen den aktuellen Elektrofahrrädern viele Testergebnisse vor, die klare Kaufempfehlungen hervorheben.

  1. In der Kategorie „Stadtfahrrad“ empfehlen Fachmagazine vor allem das Kreidler Vitality Elite Deore. Es sei ein gleichermaßen guter Begleiter für asphaltierte Straßen und hoppelige Waldwege und gebe dem Fahrer ein sicheres Fahrgefühl – so das Ergebnis der Zeitschrift „ElektroRad“. Ein etwas teurerer Kauftipp aus der Kategorie „Stadtfahrrad“ ist das Kreidler Vitality Elite Shimano Alfine mit acht Gängen. Es zeichnet sich durch sein niedriges Gewicht und eine gute Federung aus.
  2. Das beste Tourenrad ist der Zeitschrift „ElektroRad“ zu Folge das Stevens E-Triton. Es schnitt mit der Note 1,1 fast makellos ab. Der Testsieger kostet nur 2599€ und ist der ideale Reisebegleiter für lange Strecken.
  3. Zum Testsieger unter den Sport E-Bikes hat es das Scott E-Venture 10 geschafft. Der 3000€ teure Allrounder ist mit starkem Motor, 10-Gang Kettenschaltung und hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet. Einzig an der Federung hat Scott gespart: das Rad ist ungefedert und damit nicht gerade bequem.
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