Wie viel Bar auf dem Mountainbike Reifen – der optimale Reifendruck

Normalerweise sagt man, der Reifendruck sollte so hoch wie möglich sein. Das reduziert den Rollwiderstand, der Reifen hat weniger Verschleiß und auch das Risiko einer Panne ist bei hohem Druck niedriger. Trotzdem gibt es für jeden Reifen ein eigenes Reifenoptimum. Minima oder Maxima finden Sie auf der Reifenflanke und müssen bei jedem Reifen individuell ermittelt werden.

Reifendruck bei Mountainbikes – der Unterschied zu anderen Rädern

Jeder Mountainbiker weiß: Im Gelände fahren ist etwas ganz anderes, als auf asphaltierten Straßen. Nicht umsonst finden Sie Mountainbiker vor allem in Wäldern und Wiesen, während Rennradfahrer nur auf aalglatten Straßen fahren. Dabei ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an das Fahrrad – und auch an die Reifen. Ein Rennradfahrer möchte möglichst niedrigen Widerstand. Der Reifendruck beträgt bis zu 10 Bar – der Reifen hat somit minimalen Kontakt zum Boden und schwebt geradezu über dem Asphalt. Mountainbikes hingegen haben breite Reifen, um im Gelände stabilen Halt auf dem Boden zu haben. Hohe Traktion ist wichtig, sinkt aber mit zunehmendem Reifendruck. Das heißt nicht, dass Mountainbike Reifen platt sein sollten. Sie sollten aber auch bis zur Grenze des Platzens aufgepumpt werden. Im Gelände verringert hoher Reifendruck übrigens nicht immer den Rollwiderstand. Die Gesetze der Physik möchten wir an dieser Stelle aber nicht weiter behandeln.

Optimalwert: So viel Bar verträgt Ihr Reifen

Wenn Sie einen Blick auf die Reifenflanke werfen, finden Sie sowohl den maximalen Reifendruck, als auch den minimalen Wert. Überschreiten Sie auf keinen Fall das Maximum, da Ihr Reifen sonst auf spitzen Steinen platzen könnte. Zu niedrig sollte der Druck auch nicht sein – sonst kommen Felge und Reifen in Kontakt, der Schlauch wird beschädigt und der Reifen nimmt Schaden. Ein Mittelwert, der auf viele Mountainbike Reifen zutrifft, sind 4 Bar auf dem Vorderrad und 4,5 Bar auf dem Hinterrad. Pauschal können wir Ihnen aber kein Optimum nennen. Es gilt: Ermitteln Sie Maximal- und Minimaldruck aus der Reifenflanke und pumpen Sie den Reifen etwa auf den Mittelwert dieser Angaben auf. Je nach Untergrund können Sie den Druck etwas höher oder niedriger bestimmen – höher sollte er für asphaltierte Strecken gehalten werden, niedriger für unbefestigte Untergründe. Ungefähre Werte für einen guten Reifendruck liefert Ihnen der ADFC. Die Angaben beziehen sich zwar auf Stadt- und Trekkingräder, sind aber ungefähr mit denen für Mountainbike Reifen identisch.

Reifendruck bei Mountainbike richtig einstellen

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